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Mona Hatoum: Unhomely

Mit einem Text von Kirsty Bell


Deutsch / Englisch
Hardcover
22 x 29 cm
104 Seiten
70 Farbabbildungen
978-3-935567-46-6

vergriffen


 

Die Werke der in Beirut geborenen Künstlerin Mona Hatoum, die heute in London und Berlin lebt, nehmen sehr konkrete Themen auf: Viele ihrer Skulpturen beschäftigen sich mit Zuständen in den Krisengebieten der Welt oder im Exil, andere zeigen, wie fremd uns vertraute, alltägliche Dinge werden können. Kirsty Bell schreibt in ihrem Essay: „Hatoums Kunst wendet sich an den Körper als Schnittpunkt der Erfahrung von Maßstab, Material, Ort und Schmerz. Sie kann durchaus im Licht der persönlichen  Geschichte der Künstlerin gelesen werden, der radikalen Entfremdung und Unsicherheit, die das Leben im Exil mit sich bringt. Zugleich greift sie die Themen Erinnerung, Heimat, Bewegung, Position und Raum auf, die jeder am eigenen Körper erlebt.“ Ganz gleich ob sie mit Stacheldraht oder Sandsäcken arbeitet oder Küchenreiben zu mannshohen Skulpturen vergrößert, stets gelingt es Hatoum, aus einer bekannten Form etwas anderes zu machen, etwas Ungemütliches, ja etwas Unheimliches.


Unhomely folgt einer Ausstellung, die Hatoum 2008 in der temporären Ausstellungshalle der Galerie Max Hetzler realisierte. Hier finden sich die zentralen Themen der Künstlerin wie in einem Parcours begehbar, die Werke vertiefen einander gegenseitig und geben den Arbeiten der Künstlerin plastische Präsenz. In ihrem reich illustrierten Essay spürt Kirsty Bell diesen Themen nach, ausgehend von den ausgestellten neusten Arbeiten unternimmt sie eine Vermessung des kompletten Werks der Künstlerin und findet Karten und Spuren, Kuben und Käfige, Objekte des Konflikts, daheim wie unterwegs.

 

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In Zusammenarbeit mit Galerie Max Hetzler, Berlin