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Günther Förg 1987–2011
Mit einem Text von Bernd Reiß


Englisch / Deutsch
Hardcover
29 x 24 cm
96 Seiten
49 Farbabbildungen
978-3-935567-57-2
vergriffen


 

Günther Förg ist zweifellos einer der einflussreichsten Künstler der abstrakten Malerei der letzten 30 Jahre. Im Umgang mit dem Gegenstand der Malerei legt er eine Kompromisslosigkeit an den Tag, die seinen Bildern das Prädikat „heftige Abstraktion“ eingebracht hat. Als Maler, aber auch als Fotograf, behält Förg stets die klassische Moderne im Blick und experimentiert mit ihrem Repertoire. Er beobachtet, analysiert und interpretiert Konstellationen von Farben, Linien und Flächen, Strukturen und Schichtungen mit schnellem Pinselstrich, wobei er unterschiedliche Materialien wie Kupfer, Blei oder Holz, aber auch ganze Wände als Bildträger nutzt. Seine Architektur-Fotografien dagegen wirken wie Annäherungen an die Geometrie und Farben der Gemälde.


Das Buch Günther Förg 1987–2011 dokumentiert eine Ausstellung in der Galerie Max Hetzler in Berlin, die mit Gemälden aus unterschiedlichen Schaffensphasen, Fotoarbeiten und einer Wandmalerei einen retrospektivischen Überblick zeigte. Neben Werksabbildungen sind Installationsaufnahmen zu sehen, auf denen die für Förgs Werk bestimmende architektonische Logik in Bezug auf die Fabrikarchitektur des Galerieraums erfahrbar wird und Bezüge quer durch die verschiedenen Werkgruppen entstehen. So wird die großformatige Wandmalerei mit den darauf gehängten Fotoarbeiten zum Resonanzraum für den realen Raum und bringt gleichzeitig den Raum zurück in die Fläche der Abstraktion.


In seinem Essay kommentiert Bernd Reiß das Schaffen Förgs mit den Worten: „Die ästhetischen Errungenschaften der Moderne für sich nutzend, verweigert sich Förg gleichzeitig ihren starren moralischen, politischen und theoretischen Überzeugungen. Förg bleibt sich selbst und seinem Konzept treu, betont aber den Wandel.“ Dieser langsame aber stetige Wandel von Werkgruppe zu Werkgruppe ist es, der dem Werk seine Tiefe verleiht und das Buch zu einem Erlebnis macht.

 

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In Zusammenarbeit mit Galerie Max Hetzler, Berlin